Die Entscheidung zwischen Wärmepumpe und Gasheizung ist eine der wichtigsten bei der Heizungssanierung. Wir vergleichen beide Systeme über 20 Jahre und zeigen Ihnen, welche Option sich wann lohnt.
Bei den Anschaffungskosten liegt die Gasheizung traditionell vorne – doch der Abstand wird durch staatliche Förderungen immer geringer:
Seit dem 1. Januar 2024 dürfen in Neubauten keine reinen Gasheizungen mehr eingebaut werden. Auch im Bestand wird der Einbau ab 2026 in vielen Kommunen stark eingeschränkt.
Bei den Betriebskosten zeigt sich der wahre Vorteil der Wärmepumpe. Hier ein Rechenbeispiel für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche:
| Kostenart | Wärmepumpe | Gasheizung |
|---|---|---|
| Jährliche Energiekosten | 1.200 € | 1.800 € |
| Wartungskosten/Jahr | 150 € | 250 € |
| CO₂-Steuer (steigend) | 0 € | 300-800 €/Jahr |
| Gesamtkosten 20 Jahre | ca. 27.000 € | ca. 55.000 € |
Über 20 Jahre können Sie mit einer Wärmepumpe bis zu 28.000 € Betriebskosten sparen – selbst wenn die Anschaffungskosten höher sind, rechnet sich die Investition langfristig.
Die staatliche Förderung macht den Umstieg auf eine Wärmepumpe noch attraktiver:
Für alle Wärmepumpen als Ersatz für fossile Heizungen
Für besonders effiziente Wärmepumpen (natürliche Kältemittel)
Bei Austausch von Öl-, Gas- oder Kohleheizungen bis Ende 2028
Bei Kombination aller Boni (max. 21.000 € bei 30.000 € Investition)
Die Wärmepumpe hat eine deutlich bessere CO₂-Bilanz – besonders in Kombination mit Ökostrom oder einer eigenen PV-Anlage:
CO₂/Jahr mit Wärmepumpe
(Strommix 2026)
CO₂/Jahr mit Gasheizung
Unser Fazit: In den meisten Fällen ist die Wärmepumpe heute die bessere Wahl. Durch die hohe Förderung, niedrigere Betriebskosten und die zukunftssichere Technologie amortisiert sich die höhere Anfangsinvestition oft schon nach 8-10 Jahren.
Lassen Sie sich von unseren Experten beraten, welche Heizungslösung für Ihr Gebäude optimal ist. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.
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