Die Bundesregierung hat die Förderprogramme für Photovoltaikanlagen erheblich erweitert. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Zuschüsse Sie jetzt beantragen können und wie Sie bis zu 40% der Investitionskosten sparen können.
Das Jahr 2026 bringt bedeutende Änderungen in der Förderlandschaft für erneuerbare Energien. Die Bundesregierung hat ihr Engagement für die Energiewende verstärkt und die Fördermittel für Photovoltaikanlagen deutlich aufgestockt.
Besonders interessant: Die Kombination verschiedener Förderprogramme ermöglicht es Hausbesitzern, bis zu 40% der Investitionskosten durch staatliche Zuschüsse zu decken. Dies macht die Investition in Solarenergie attraktiver denn je.
Seit dem 1. Januar 2026 entfällt die Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen bis 30 kWp vollständig. Das bedeutet eine zusätzliche Ersparnis von 19% auf die Anschaffungskosten!
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet verschiedene Programme zur Förderung von Photovoltaikanlagen an. Die wichtigsten im Überblick:
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) auch Photovoltaikanlagen, wenn diese Teil einer umfassenden energetischen Sanierung sind.
| Fördermaßnahme | Fördersatz | Max. Zuschuss |
|---|---|---|
| Einzelmaßnahme PV-Anlage | 15% | bis 7.500 € |
| Mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) | 20% | bis 10.000 € |
| Komplettsanierung zum Effizienzhaus | 25-45% | bis 67.500 € |
| Mit Speichersystem | +5% Bonus | zusätzlich |
Zusätzlich zu den bundesweiten Programmen bieten viele Bundesländer und Kommunen eigene Förderprogramme an. Diese können oft mit den KfW- und BAFA-Förderungen kombiniert werden.
10.000 Häuser-Programm mit Speicherförderung
progres.nrw – bis zu 150€/kWh für Speicher
Netzdienliche PV-Batteriespeicher-Förderung
Regionale Förderprogramme haben oft begrenzte Mittel und können kurzfristig ausgeschöpft sein. Informieren Sie sich daher frühzeitig über die aktuellen Programme in Ihrer Region.
Um die maximale Förderung zu erhalten, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten:
Förderanträge müssen grundsätzlich vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Die Beauftragung eines Fachbetriebs gilt bereits als Vorhabensbeginn!
Ein zertifizierter Energieberater kann Ihnen helfen, den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) zu erstellen und damit 5% zusätzliche Förderung zu sichern.
Prüfen Sie, welche Förderprogramme kombinierbar sind. Oft lassen sich Bundes- und Landesförderungen stapeln.
Bewahren Sie alle Rechnungen, Nachweise und Dokumentationen sorgfältig auf – sie werden für die Auszahlung der Förderung benötigt.
Die Förderlandschaft für Photovoltaik war noch nie so attraktiv wie 2026. Durch die Kombination verschiedener Programme können Sie erhebliche Teile Ihrer Investition refinanzieren. Gleichzeitig profitieren Sie langfristig von niedrigeren Stromkosten und einer höheren Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen.
Unsere Empfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten und erstellen Sie gemeinsam mit einem Energieberater einen individuellen Sanierungsfahrplan. So sichern Sie sich die maximale Förderung und eine professionelle Umsetzung Ihres Projekts.
Wir helfen Ihnen, die optimale Förderkombination für Ihr Projekt zu finden. Unsere Experten beraten Sie unverbindlich und kostenlos.
Jetzt Anfrage startenMax Müller – Zertifizierter Energieberater
Max Müller ist seit über 10 Jahren als Energieberater tätig und hat hunderte Hausbesitzer bei der Planung ihrer Photovoltaikanlage unterstützt. Er ist zertifiziert nach DIN EN ISO 50001 und Mitglied im Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen.